Veranstaltungen im Jahr 2021:








18. September 2021

Lehrweinprobe


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„Wer genießt kostet Geheimnisse“
Lehrweinprobe des Badischen Weinkonvent


Der Badische Weinkonvent ist eine Gemeinschaft von Weinfreunden, die der Überzeugung sind,
dass wahrer Weingenuss echte Kennerschaft voraussetzt. Ordensmeister Klaus Meffert zeigte
sich bei der Begrüßung der Konventualen und den Weinfreunden im Restaurant Hermannsee erfreut,
dass nach einer langen Auszeit endlich wieder eine Zusammenkunft mit einer erlesenen Weinprobe
und einem exquisiten Drei-Gänge-Menue stattfinden konnte. Zu den jährlichen Höhepunkten gehört
Satzungsgemäß eine Lehrweinprobe mit einem Vortrag zu den Themen des Weinbaus, der Weinkunde und
der Weinwirtschaft. Hier bringt sich mit großer Leidenschaft seit Jahren der Konventuale
Hans Gerstenecker aus Altensteig ein, für den Wein sein Leben ist. Der Weinkenner, der regelmäßig
die einzigartigen Weinseminare der Volkshochschule Pforzheim belegt, brachte zum Ausdruck,
dass eine Lehrweinprobe im Vorfeld recht zeitaufwendig ist. Dazu gehört nicht nur die Fahrt zu
den Weingütern, sondern auch die Gespräche mit den Winzern und die Proben. Die diesjährige Weinprobe
war nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen, denn mit dem Thema Terroir, hätte das Szenarium
nicht komplexer sein können, bekräftigte Gerstenecker. Kaum ein zweiter Begriff der Weinfachsprache
wird so häufig benutzt und ist gleichzeitig so unzulänglich definiert. Für die einen bedeutet das
Wort Ackerboden, für andere Gegend. Der Begriff Terroir ist seit den 1990er Jahren in Mode.
„Es ist nicht nur das Zusammenspiel von Rebsorte, Standort, Wetter und Klima, sondern auch die
Geschichte einer Landschaft und seiner Geologie, die so die Herkunft im Wein schmeckbar werden lässt,
erläuterte der Weinfachmann. Der Winzer hat zwar keinen Einfluss auf Wetter und Klima, aber die beiden
Ereignisse sind in erheblichem Maße für die Qualitätsbildung der Weine verantwortlich.
„Terroir ist die Summe der Ressourcen des Bodens“ fasste Ordensmeister Meffert zusammen.
Viel Zustimmung erfuhr Gerstenecker mit der Aussage: „Wer genießt-trinkt keinen Wein mehr,
sondern kostet Geheimnisse“. Gerstenecker entführte die Weinkenner mit den Proben auf eine mit
Silvaner, Müller Thurgau, Riesling, Scheurebe, Spätburgunder und einer Offenbarung mit einem
Grauburgunder auf eine Gaumen-Gourmet-Reise. Diese führte von Mayschoß im Ahrtal, der ältesten
Winzergenossenschaft der Welt, die noch immer vom Juli Hochwasser von der Außenwelt abgeschottet ist,
über Nackenheim in Rheinhessen zum größten zusammenhängenden Weinbaugebiet Deutschlands,
zum Kloster Eberbach im Rheingau. Über die Pfalz ging die Gaumenreise weiter ins heimische Diefenbach
mit einem fruchtigen Spätburgunder mit vordergründiger Süße, um dann den grandiosen Weinkontrast mit
den Bodensee-Weinen aus Hagnau und Immenstaad zu genießen. Mit einem Gourmet-Genuss, der die Herzen
der Weinliebhaber höher schlagen lies, fand die Gaumenreise ihren Abschluss. Der Grauburgunder,
der Extraklasse, richtigerweise ein Pinot gris aus dem elsässischen Riquewihr, war da geradezu mehr
als ideal. Mit „der tapeziert oem die ganze Gosch“, fand Gerstenecker die treffenden Worte.

Foto Viel Anklang beim Badischen Weinkonvent fand die Lehrweinprobe „Terroir in aller Munde“.
Darauf angestoßen haben Ordensmeister Klaus Meffert (links) und Konventuale Hans Gerstenecker.

Foto und Text Jürgen Keller




14. November 2021

Probe der Weine des Vorjahres



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